Konservative und operative Unfallbehandlungen und Behandlungen von Unfallfolgezuständen

Das Spektrum der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie erstreckt sich heute nach entsprechender Diagnostik über konservative bzw. operative Behandlungsmöglich- keiten, über eine enge Kooperation mit dem breiten Fachgebiet der Physiotherapie zur Absprache differenzierter Rehabilitationsmaßnahmen zur möglichst vollständigen Wiedererlangung der körperlichen Unversehrtheit nach einem Unfallgeschehen bzw. zur Minderung von Unfallfolgezuständen.

Zur Diagnostik stehen in unserer Abteilung die notwendigen operativen Ausstattungen, wie Sonographie (Ultraschall), Röntgen sowie Computertomographie 24 Stunden täglich zur Verfügung. Für differenzierte Untersuchungsmöglichkeiten bei weitergehenden Fragestellungen, wie Kernspintomographie (MRT) und Knochen-szintigraphie bestehen Kooperationen mit spezialisierten Röntgeninstituten.

Zur kürzestmöglichen Ruhigstellung und frühestmöglicher Mobilisation zur Wiedererlangung der Beweglichkeit führen wir die Behandlung von Weichteilver- letzungen, von Knochenbrüchen und von Folgezuständen nach Unfallverletzungen unter funktionellen Gesichtspunkten konservativ bzw. operativ durch. Dabei kommen sowohl minimal-invasive, arthroskopisch gestützte (d.h. mittels Gelenkspiegelung) sowie sogenannte gedeckte Verfahren in Minischnitttechnik zur Anwendung.

Es besteht eine enge fachärztliche Kooperation zwischen der unfallchirurgisch-orthopädischen Abteilung und der Physiotherapieabteilung im Hause. Hier werden sämtliche krankengymnastische Behandlungsverfahren stationär wie ambulant angeboten. Der Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie ist Ärztlicher Leiter der Physiotherapieabteilung.

In wöchentlichen Teambesprechungen werden besondere Fragestellungen, sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Unfallpatienten besprochen und Therapieschemata erstellt. Bzgl. der stationären Rehabilitationsmaßnahmen bestehen enge Kooperation mit den Rehabilitationskliniken in der Umgebung.

Kindergarten-, Schul- und Arbeitsunfälle werden zu Lasten der gesetzlichen Unfallversicherungsträger im Rahmen des sogenannten berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens (Durchgangsarztverfahren) behandelt. Der Abteilungsleiter ist zugelassener Durchgangsarzt (Unfallarzt). Die unfallchirurgische Abteilung ist von den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern zur Behandlung Schwerverletzter (sogenanntes Verletzungsarten- / § 6-Verfahren) zugelassen.

zurück