Monitor zur Überwachung der Vitalparameter während einer OP
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Cellitinnen-Krankenhaus St. Antonius

Schillerstraße 23
50968 Köln (Bayenthal)

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Internistische Intensivmedizin

Interdisziplinäre Kooperation mit der Anästhesie am St. Antonius Krankenhaus

Die Medizinische Klinik ist verantwortlich für die  intensivmedizinische Behandlung der internistischen Patienten des St. Antonius Krankenhauses. Dazu stehen 11 komplett ausgestattete, interdisziplinär geführte Intensivbehandlungseinheiten und ein Raum für Notfalleingriffe zur Verfügung. Unser Team aus 2 Oberärzten und 2 Assistenzärzten, die  paritätisch  von der Anästhesie und der Medizinischen Klinik gestellt werden sowie 4 Krankenschwestern/Krankenpfleger pro Schicht betreut hier im Jahr mehr als 1100 lebensgefährlich erkrankte Patienten rund um die Uhr.

Aufnahme

Die Aufnahme der meisten Patienten erfolgt über das Notarztsystem der Stadt Köln und über unsere Notaufnahmestation.  Ein Teil unserer Patienten kommt auch über die KV-Notfallambulanz am St. Antonius Krankenhaus, die die südlichen  Stadtteile Zollstock, Bayenthal, Marienburg und Rodenkirchen versorgt.
 

Modernste Behandlungsmöglichkeiten

Zur Weiterbehandlung intensivpflichtiger Patienten kommen alle erforderlichen modernen medikamentösen und apparativen Verfahren - vom passageren Herzschrittmacher bei Herzstillstand bis zur endoskopischen Blutstillung bei schweren Magen- oder Darmblutungen zum Einsatz.

Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom oder Herzschwäche erfolgt das hämodynamische Monitoring sowohl nicht-invasiv als auch invasiv mittels Pulmonaliskatheter oder Picco-System. Die invasive Diagnostik oder Interventionstherapie wird in Kooperation mit dem Herzzentrum der Universität Köln durchgeführt.

Versorgung von Schlaganfall-Patienten

Ein weiterer Schwerpunkt der interdisziplinären intensivmedizinischen Behandlung ist die Versorgung von Schlaganfall-Patienten. Ein engmaschiges neurologisches und internistisches Monitoring einschließlich Frühmobilisation und logopädischer Betreuung ist gewährleistet. Schlaganfall-Patienten bei denen auf Grund des Zeitfensters eine Lysetherapie möglich erscheint werden zur Akuttherapie in die neurologische Universitätsklinik verlegt.

Beatmung

Unsere beatmungspflichtigen Patienten mit akuten Bronchial- und Lungenerkrankungen sowie ARDS werden in Kooperation mit den Kollegen der Anästhesie versorgt.

Dabei werden moderne nicht-invasive Maskenbeatmungstechniken sowie Lungen schonende Beatmungsverfahren und Lagerungstechniken stadiengerecht in das Behandlungskonzept integriert und konsequent angewendet. Diagnostische und therapeutische Bronchoskopien sind dabei in der Behandlung schwer pulmonal Erkrankter unentbehrlich.

Kooperationen

Besonders unsere Patienten mit Multiorganversagen und Sepsis erfordern höchste ärztliche und pflegerische Kompetenz und größten intensivtechnischen Aufwand wie Langzeitbeatmung, Kreislaufunterstützung, Nierenersatztherapie  und Ernährungstherapie. Durch Kooperationsverträge mit dem Herzzentrum der Universität Köln sowie der Klinik IV für Innere Medizin und Nephrologie ist darüber hinaus eine Maximalversorgung (Herz-Lungen-Maschine, Nierenersatzherapie) jederzeit realisierbar.

Die Entwicklung und Einhaltung moderner Behandlungsstandards, gestützt auf evidenzbasierte Leitlinien  gewährleisten eine kontinuierlich hohe Behandlungsqualität unserer Intensivstation. Der rasanten Weiterentwicklung intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten haben wir uns durch eine kontinuierliche Weiterbildung, sowohl der Ärzte als auch der Schwestern und Pflegern auf der Intensivstation angepasst. Regelmäßige Lehrvisiten mit den Kollegen des Universitätsklinikums, die interdisziplinäre Kooperation und der Weiterbildungsstatus des Chefarztes der Medizinischen Klinik für die spezielle internistische Intensivmedizin sind die Basis für eine kompetente und verantwortungsvolle intensivmedizinische Behandlung. Darüber hinaus beteiligt sich die Intensivstation im Rahmen der Qualitätssicherung in der Krankenhaushygiene schon seit vielen Jahren an Nationalen Krankenhaus-Infektions-Überwachungssystemen und Infektionskontrollen im operativen und interventionellen Umfeld (IKOP).

Maximale medizinische Versorgung auf unserer interdisziplinären Intensivstation erfordert neben der Umsetzung aktueller Behandlungsstandards auch ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung und patientenorientierter Therapieanpassung. Um dem gerecht zu werden hat sich seit Jahren ein interdisziplinäres Ethik-Komitee etabliert, das Ärzte, Pflege und Angehörige bei Entscheidungen an der Grenze zwischen Leben und Tod begleitet.

www.dgiin.de/ (Deutsche Gesellschaft für internistische Intensiv und Notfallmedizin)