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Cellitinnen-Krankenhaus St. Antonius

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Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE)

Eine gesteigerte Lebenserwartung ist auch den Fortschritten der Medizin zu verdanken. Medizinische Behandlungen, insbesondere operative Maßnahmen, sind auch im hohen Alter mit Erfolg möglich. Andererseits steigt altersabhängig und bei damit nachlassender Abwehrkraft und bei vorgegebener Mehrfacherkrankung das Infektionsrisiko deutlich.
Um eine Übertragung von Keimen zu verhindern, sind präventive Hygiene-Maßnahmen im Krankenhaus sehr wichtig. Dazu beteiligen wir uns aktiv an der landesweiten Hygiene-Initiative der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen "Keine Keime". Unter dem Motto "Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ haben sich 384 Krankenhäuser in NRW gemeinsam zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit und somit auch Sie als Patient, Angehöriger oder Besucher, für das Thema zu sensibilisieren, Hygiene-Wissen zu vermitteln und Tipps für hygienisches Handeln zu geben.

Die Antibiotikatherapie ist sicherlich ein Meilenstein der Medizin, aber Bakterien sind leider äußerst lernfähig. Sie wehren sich immer häufiger und schneller gegen die Wirkung der Antibiotika, sie werden resistent. Damit verliert das Antibiotikum seine Wirksamkeit. Die Wirkungszeit von Reserveantibiotika nimmt auf Grund weiterer Resistenzentwicklung stetig ab. Multiresistente Erreger (MRE) sind damit das aktuelle Problem der Infektbekämpfung.
Neben der strengeren Kontrolle der Antibiotikatherapie im stationären und ambulanten Bereich muss daher das Risiko einer Besiedelung eines Patienten mit MRE-Keimen bereits beim Erstkontakt in der Klinik eingeschätzt werden (Screening).
Bei positivem Keimnachweis bei stationärer Aufnahme oder während der Krankenhausbehandlung müssen strenge Hygienemaßnahmen umgesetzt werden zur Sicherheit des betroffenen Patienten, der übrigen Patienten, der Patientenangehörigen und der Mitarbeiter.
Im Rahmen unseres Hygienemanagements haben wir Informationsblätter zu den notwendigen Maßnahmen bei Nachweis einer dieser Keime entwickelt.

Infoblätter

Weitere Infromationen zur Initiative "Keine Keime" finden Sie hier.