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Cellitinnen-Krankenhaus St. Antonius

Schillerstraße 23
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Erkrankung der Venen

Häufige venöse Erkrankungen sind:

  • die Venenthrombose mit der Folge:
    • dauerhafter erworbener Venenschaden, also postthrombotisches Syndrom und
    • chronisches Unterschenkelgeschwür Ulcus cruris,
          
  • das primäre Krampfaderleiden (primäre Varikose), das zu ca. 70% vererbt wird,
       
  • die chronische venöse Insuffizienz bei angeborener Schwäche des tiefen Leitvenensystems.   

Als Folge von Krampfadern oder auch als äußeres Zeichen einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung kann es zur Entzündung und Gerinnselbildung in oberflächlichen Hautvenen kommen, was als Thrombophlebitis bezeichnet wird.

Erkrankungen der Lymphgefäße

Im Wesentlichen muss zwischen einem primären und einem sekundären Lymphödem unterschieden werden.

Das primäre Lymphödem ist Folge einer vererbten Schwäche oder Nichtanlage der Lymphbahnen und manifestiert sich meist im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt, während das sekundäre Lymphödem Folge einer anderen Erkrankung ist, die auch den Lymphabfluss schädigt. Ein nicht mehr reversibles und massiv ausgeprägtes Lymphödem wird als Elefantiasis bezeichnet. Lymphangitis und Erysipel sind relativ häufige entzündliche Erkrankungen der Lymphgefäße.