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Cellitinnen-Krankenhaus St. Antonius

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Bodyplethysmographie

Mit dieser Untersuchung kann der Arzt sehr genau feststellen, wie gut die Lunge arbeitet Die Body-Plethysmographie (Ganzkörper-Plethysmographie) ist ein Verfahren zur Funktionsprüfung der Lunge. Die Wortteile "plethys" und "graphie" leiten sich aus dem Griechischen ab. Dabei kann "plethys" mit Fülle oder Menge übersetzt werden, während "graphie" Aufzeichnungs-Verfahren bedeutet. Diese Untersuchung erlaubt die exakte Bestimmung des Lungenvolumens und des Atemwegs-Widerstandes.


Wie wird die Body-Plethysmographie durchgeführt?

Bei der Body-Plethysmographie befindet sich der Patient in einer luftdichten Kammer und atmet über ein Mundstück in einen separaten Raum. In der Kammer entstehen atmungsbedingt Druckschwankungen. Daraus wird der Druck in den Lungenbläschen (Alveolardruck) ermittelt. Durch gleichzeitige Messung des Atemstroms am Mund kann auch der Atemwegs-Widerstand "R" (Resistance) bestimmt werden. Dieser Widerstand erlaubt Rückschlüsse darauf, wie stark die Atemwege blockiert oder verengt sind.

Eine zweidimensionale Aufzeichnung der Messwerte ergibt ein Druck-Volumen-Diagramm, die so genannte Atemschleife. Die Form dieser Schleife ist für bestimmte Lungenerkrankungen charakteristisch.
Mit Hilfe der Body-Plethysmographie lassen sich auch Luftmengen ermitteln, die der Mensch gar nicht ausatmen kann (Residualvolumen, thorakales Gasvolumen). Diese Luftvolumina sind bei einigen Erkrankungen der Lunge erhöht.

Jede einzelne Messgröße der Body-Plethysmographie ermittelt einen speziellen Aspekt der Lungenfunktion. Die Normalwerte sind von Körpergrösse, Geschlecht und Alter abhängig. Folgende Messgrößen des Verfahrens gibt es: 
 

Mit Hilfe der Body-Plethysmographie lassen sich obstruktive (Problem genug Luft auszuatmen) und restriktive Störungen (Problem genug Luft einzuatmen) voneinander unterscheiden und in ihrem Schweregrad sehr genau beurteilen.

Am häufigsten sind die obstruktiven Störungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis oder Lungenemphysem. Sie werden durch eine Verengung der Atemwege verursacht. Dabei muss besonders beim Ausatmen gegen einen erhöhten Widerstand geatmet werden.

Restriktive Ventilationsstörungen werden durch eine verringerte Dehnbarkeit der Lunge bzw. des Brustkorbes verursacht.

Restriktive Ventilationsstörungen werden durch eine verringerte Dehnbarkeit der Lunge bzw. des Brustkorbes verursacht. Die Ursachen sind beispielsweise eine Lungenverhärtung (Schwarte, Fibrose), Flüssigkeitsansammlung im Lungenspalt (Erguss) oder ein hoch stehendes Zwerchfell (Zwerchfelllähmung).

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