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EndoProthetikZentrum

St. Antonius Krankenhaus Köln Süd

Bitte klicken Sie hier für das Zertifikat von endoCert ...


Keine Angst vor dem künstlichen Gelenk!

In einem aufwendigen Zertifizierungsverfahren hat jetzt das St. Antonius Krankenhaus als 4. Krankenhaus in Köln das Gütesiegel als EndoProthetikZentrum erhalten.
In Deutschland können sich seit 2012 Abteilungen, die Kniegelenkersatz- und Hüftgelenkersatzoperationen durchführen, diesem Prüfverfahren unterziehen, wenn sie die strengen Voraussetzungen erfüllen. Hierbei spielen nicht nur die Operationszahlen eine Rolle.

Ziel ist vor allem die Verbesserung der medizinischen Qualität und der Patientenorientierung. Ausführliche Information und Beratung der Patienten im Rahmen eines gut strukturierten Behandlungsablaufes werden groß geschrieben. Beleuchtet werden auch im Detail die Behandlungsabläufe und die Behandlungsergebnisse.

Nach intensiver Vorbereitung und Erfüllung der rund 200 Anforderungsvorgaben der Initiative EndoCert der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) haben externe Fachexperten alle Prozesse der Klinik und der Praxis Orthopädie und Chirurgie Köln (OCK) überprüft. Die Arztpraxis ist zur Zeit die Einzige in Köln, die mit einem Endoprothetikzentrum kooperiert.

Eine solche Zertifizierung beinhaltet nicht nur die Prüfung der Organisationsabläufe, Strukturprozesse und Ergebnisse, sondern auch die medizinische und operative Expertise, das Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie sowie die Beteiligung an Fort- und Weiterbildungen.  Die endoprothetische Versorgung erfordert ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung.

Das Verfahren gilt seit Oktober 2012 weltweit als erstes Zertifizierungsverfahren für Kliniken, die Gelenkersatzoperationen durchführen.

 

Hintergrund

In Anbetracht der demographischen Veränderungen sowie der damit verbundenen Zunahme von altersbedingten Gelenkerkrankungen und Verletzungen, ist in den nächsten Jahren von einer steigenden Zahl an primären Implantationen und auch Wechseleingriffen auszugehen. Laut Bundesamt für Statistik wurden 2008 bereits 209.487 Hüftendoprothesen und 184.722 Knieendoprothesen deutschlandweit implantiert. Diese Eingriffe wurden bisher in rund 1600 verschiedenen Krankenhäusern durchgeführt.
Das Behandlungsergebnis ist jedoch von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängig. Dazu gehören auch die Rahmenbedingungen der operativen Versorgung, die Qualifikation der behandelnden Einrichtungen und der Operateure sowie allgemeine medizinische Maßnahmen und die anschließende Rehabilitation.
Unterschiedliche Behandlungsstrategien- und formen können aber erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Zufriedenheit des Patienten haben.

Mit der jetzt eingeführten Zertifizierung stellt sich die DGOOC der bislang ungeregelten Versorgungsstruktur im Bereich der Endoprothetik. Einheitliche Anforderungen an die endoprothetische Versorgung sollen etabliert werden und so die medizinische Qualität und die Patientensicherheit auf ein einheitlich hohes Niveau gebracht werden.

Qualifizierte Beratung und Betreuung auch nach der Operation

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Patienten, die sich für eine unfallchirurgisch-orthopädische Behandlung im St. Antonius Krankenhaus entschieden haben, deutlich zugenommen. „Dies zeigt bereits jetzt die hohe Akzeptanz des St. Antonius Krankenhauses innerhalb der Kölner Bevölkerung“, so Frau Dr. med. Kolibay-Knief (Leiterin des Endoprothetikzentrums und Sportmedizinerin). „Unser Bestreben ist es natürlich, diesen positiven Trend weiter auszubauen. Durch die Gründung des Endoprothetikzentrums können wir unseren Patienten künftig eine konzentriertere Form unserer bereits bewährten Behandlung zur Verfügung stellen. Durch  strukturiertere Abläufe werden auch die Wartezeiten auf eine Operation deutlich verkürzt. Nicht nur die ausführliche Beratung vor der Operation sondern auch danach stehen im Zentrum unserer Arbeit für die Patienten.“

Viele Menschen haben Angst vor dem Gelenkersatz, weil sie eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität befürchten. Sie haben Angst, nicht mehr am aktiven Leben teilnehmen zu können, den gewohnten Sport nicht mehr treiben zu können. Andere Patienten wünschen sich aber erst nach dem Gelenkersatz, sportlich aktiv zu werden.
Wir wollen Ängste nehmen und umfassend aufklären.
Welcher Sport ist denn der richtige?
Worauf muss ich achten?
All dies sind Fragen, denen sich die Leiterin des EPZ und Sportmedizinerin mit Ihrem Partner Dr. med. Eistetter stellt. Auf dem Weg der Genesung wollen sie Hilfestellung geben.

Keine Angst vor dem künstlichen Gelenk.


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