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Veröffentlichte Studie zu neuen Ergebnissen beim Darmkrebs
  

Darmkrebs gehört nach wie vor zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken schätzungsweise 55.000 – 60.000 Menschen neu an dieser potentiell tödlichen Erkrankung. Trotz verbesserter Therapien rangiert das kolorektale Karzinom mit 30.000 Todesfällen weiter an zweiter Stelle bei den Krebstodesursachen in Deutschland. Diese alarmierenden Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit für eine verbesserte Diagnostik und Therapie der Erkrankung.
 

Prof. Dr. med. Jan Brabender,  Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragestellungen auf diesem Gebiet der Krebsforschung und ist sowohl national als auch  international ein ausgewiesener Spezialist. In einer aktuellen Veröffentlichung konnten Professor Brabender und sein Team erstmalig nachweisen, dass ein Befall der Lymphknoten beim Darmkrebs ein wichtiger prognostischer Faktor ist. „Neu an unseren Ergebnissen ist, dass ein bestimmtes Befallsmuster der Lymphknoten einen Überlebensvorteil der erkrankten Patienten darstellt“ so der Krebsspezialist. Patienten, bei denen die Lymphknoten nicht mit Tumorzellen befallen sind, oder nur einen Befall innerhalb der Lymphkapsel aufwiesen, hatten eine deutlich bessere Prognose als Patienten mit einem Nachweis von Tumorzellen außerhalb der Lymphkapsel.  „Anhand dieser Untersuchungen können wir für unsere Patienten ein genaueres Risikoprofil erstellen und entsprechende Behandlungen einleiten“.

Ermöglicht wurden diese Erkenntnisse durch Forschungsarbeiten an einem sehr großen Patientenkollektiv.  Daten von über 240 Patienten, die wegen Darmkrebs operiert wurden,  konnten über mehrere Jahre gesammelt und ausgewertet werden. „ Nur durch diese langjährige Forschungsarbeit ist es uns möglich, immer weitere Bausteine bei der Krebstherapie zu erzielen und so die Behandlung unserer Patienten  langfristig zu verbessern“. Diese Ergebnisse sind in der internationalen Expertenzeitschrift ONCOLOGY LETTERS (The prognostic impact of extracapsular lymph node involvement in rectal cancer patients: Implications for staging and adjuvant treatment strategies. Brabender J et al. Oncology Letters 3: 825-830, 2012)>> veröffentlicht und stehen dem wissenschaftlichen Fachpublikum zur Verfügung.  „ Wir sind sehr stolz auf unsere Ergebnisse und sind überzeugt damit die Behandlung unserer Tumorpatienten nachhaltig zu verbessern“.

Trotz aller Verbesserungen bei der Behandlung von Darmkrebs ist die Vorsorge die sicherste Möglichkeit, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Mittels der Vorsorge-Darmspiegelung können bereits Krebsvorstufen erkannt und behandelt werden. „Die Vorsorge-Koloskopie ist unser wichtigstes Instrument zur Vermeidung dieser bösartigen Darmerkrankung“. „Leider wird dieses wirkungsvolle Verfahren nicht von allen Patienten wahrgenommen, obwohl die gefahrlose Untersuchung ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen wird -  hier besteht noch ein großer Aufklärungsbedarf.
Für weitere Informationen steht Ihnen unser Ärzteteam jederzeit zur Verfügung.


Terminvereinbarung unter:
Telefon: 0221-3793-1512
Telefax: 0221-3793-1519

E-Mail an: brabender@antonius-koeln.de
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